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Linke Gewalt wird nicht vefolgt
In Göttingen hat der Rechtsstaat kapituliert. Linke Gewalttäter kommen ungestraft davon, weil die Polizei die Verfolgung verweigert.
Eine schöne Göttinger Tradition ist der Gänselieselkuß neu promovierter Studenten, nachdem sie in der Aula am Wilhemsplatz ihre Doktorwürde entgegengenommen haben. Am 6. Mai dieses Jahres befand sich unter den Promovenden auch ein Angehöriger einer Göttinger Burschenschaft. Traditionsgemäß wurde er auf dem Weg zum Gänseliesel von Familie, Freunden, Kollegen und natürlich seinen Bundesbrüdern begleitet, die zu diesem Anlaß selbstverständlich auch ihr farbiges Band trugen. Schließlich wollte sich hier jemand von seiner Studentenzeit verabschieden, die für ihn für alle Zeiten mit seinem Bund verknüpft ist. Alles war friedlich, die Menge war in Feierlaune und niemand auf Ärger aus. Auch hat sich niemand erkennbar an den Bändern der anwesenden Burschenschafter gestört, wozu es auch keinen Anlaß gab.
Etwa nach einer halben Stunde tauchte am Gänseliesel eine männliche Person auf und bespritzte die Burschenschafter mit Bier, was diese allerdings gar nicht als Agression auffaßten, sondern mit Humor nahmen. Die Person schleuderte daraufhin die Bierflasche einem der Burschenschafter mit Wucht gegen den Kopf. Nur dank seiner schnellen Reaktion konnte er ausweichen, wurde "nur" am Hals getroffen und kam mit leichten Blessuren davon. Zwei Kleinkinder, vier und zwei Jahre alt, befanden sich in unmittelbarer Nähe und bekamen Bier ab. Der Täter wurde vom Vater der beiden Kindern überwältigt und im Schwitzkasten gehalten. Einige Passanten, die den Flaschenwurf nicht gesehen hatten und die Situation deshalb mißverstanden, griffen in das Geschehen ein, und der Täter selbst bettelte nun um Klärung durch die Polizei. Kaum losgelassen, rannte er wie ein Hase davon, wurde aber verfolgt und beobachtet, wie er in das einschlägig bekannte Studentenwohnheim in der Roten Straße lief.
Mehr oder wenige schwere Körperverletzung durch Linke ist in dieser Stadt natürlich nichts Neues. Interessant ist aber, was in diesem Fall in den folgenden Minuten passierte. Die Anwesenden durften aus erster Hand erfahren, warum linke Gewalt in Göttingen (und anderen Städten) überhaupt so prächtig gedeihen kann. Die herbeigerufene Polizei, anwesend mit zwei Beamten, weigerte sich, den Täter zu verfolgen, obwohl sein Aufenthaltsort bekannt war! Laut Aussage der Polizisten lohne es sich nicht, in dieses Studentenwohnheim reinzugehen, da brauche man eine Hundertschaft, und dann gebe es wieder eine Demo und Ausschreitungen. ("Sie wissen ja, wie das ist"). Die beiden zeigten sich auch auffällig desinteressiert und gaben den friedlich feiernden Burschenschaftern sogar noch eine Teilschuld. Schließlich sei es ja auch sehr leichtsinnig, einfach so mit Band in der Stadt herumzulaufen. Es kam zu keiner Gegenüberstellung. Die Anzeige läuft jetzt gegen Unbekannt und wird wohl routinemäßig nach einigen Wochen eingestellt werden, wie schon dutzende male zuvor.
Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Dieser Polizist hat frei heraus zugegeben, daß die Stadt Göttingen rechtsfreie Räume duldet! Gewalttäter können in dieser Stadt ungehindert agieren, der Rückzug in ein linksextremes Zentrum schützt sie vor Strafverfolgung!
Man glaube nicht, bei dieser Geschichte handele es sich um einen Einzelfall, hervorgegangen aus der Nachlässigkeit zweier Polizisten, die in Ruhe ihren Kaffee austrinken wollten. Ein weiterer Vorfall ereignete sich vor wenigen Tagen, am 24. Mai, im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) der Universität. In einem Hörsaal fand der Auftakt einer Vorlesungsreihe über Studentenverbindungen statt, organisiert von der Basisgruppe Geschichte. Anwesend waren zur unangenehmen Überraschung der Veranstalter auch ca. 70 Verbindungsstudenten, die sich vorher via Facebook koordiniert hatten. Anfangs war davon abgesehen nur eine Handvoll anderer, alternativ aussehender Zuhörer anwesend. Unter dem Vorwand, einen größeren Hörsaal zu benötigen, wurde dann aber der Veranstaltungsbeginn um etwa eine halbe Stunde verzögert, die genutzt wurden um den schwarzen Block zusammenzutelefonieren. Während des Vortrages (der wie nicht anders zu erwarten inhaltlich auf tiefstem Niveau war) trafen so nach und nach immer mehr Autonome ein, die sich im Hörsaal verteilten und die Ausgänge verstellten. Zu Beginn der Veranstaltung wurde ein Foto- und Filmverbot ausgesprochen. Trotzdem wurden aber die anwesenden Korporierten von der Gegenseite laufend fotographiert. Als ein Angehöriger der Burschenschaft Holzminda sein Mobiltelefon zückte, wurde es ihm von hinten mit Gewalt entrissen. Er wollte es natürlich zurückerlangen, jedoch begannen sofort diverse Antifas auf ihn einzuschlagen. Ein vermummter Autonomer mit Quarzsandhandschuhen (!) stürmte in den Raum. Die Korporierten verließen den Hörsaal daraufhin unter Protest geschlossen und mit einigen Rangeleien und warteten im ZHG-Gebäude auf das Eintreffen der Polizei. Zahlreiche Autonome positionierten sich gegenüber und versuchten, eine Drohkulisse aufzubauen.
Auch dieses mal trat die Polizei nur mit schwachen Kräften auf und begnügte sich wieder damit, die Anzeige
aufzunehmen, statt die Täter, die sich nach wie vor im ZHG befinden mußten, dingfest zu machen. Es sei noch einmal erwähnt, daß die Gewalt auch hier wie immer von den Linken ausging. Wir erwähnen das nur, weil die Antifa solche Vorfälle gerne mal ihren Gegnern in die Schuhe schiebt. (Schließlich weiß ja jeder: Linke Gewalt richtet sich nie gegen Menschen.) Darum, nur um eventuelle Zweifel auszuräumen, hier der Bericht eines Augenzeugen:

Der Schnappschuß stammt übrigens von dem antifanahen Stadtblog Monsters of Göttingen.
Es wird für uns alle wohl langsam Zeit, aus dem schönen Traum vom deutschen Rechtsstaat aufzuwachen. Man bedenke, daß die deutschen Bürger weltweit zu denen gehören, denen in puncto Selbstverteidigung die wenigsten Rechte zugestanden werden. Unsere Waffengesetze gehören zu den strengsten der Welt, und immer öfter passiert es, daß Männer, die sich in einer akuten Notsituation zur Wehr gesetzt haben, sich dafür vor Gericht verantworten müssen. Man kann darüber streiten, ob das sinnvoll ist. Auch jeden Fall aber geht ein Staat, der seinen Bürger ihre eigene effektive Verteidigung verbietet, die moralische Verpflichtung ein, sie nach Kräften vor Gewalt und Kriminalität zu schützen. In unserem Land ist das nicht mehr gegeben. Hier beginnt sich nach und nach eine Art Gesinnungsjustiz durchzusetzen. Du willst Sicherheit? Du willst Bürgerrechte wahrnehmen? Dann achte bloß darauf, daß du zur richtigen Opfergruppe gehörst.